Der #ftoj17 am 25. April

Wahr ist, was gefällt? (Bild: Pinocchio-Umriss mit Like-Daumen)

Journalismus in der Glaubwürdigkeitskrise

Waren Fakten gestern? Fakt ist: Das, was wir die Öffentlichkeit genannt haben, droht kaputt zu gehen – und das hat mit unserem Medium zu tun: „Wir leben nicht im postfaktischen Zeitalter. Wir leben im Zeitalter des durch das Internet möglich gemachten Bull­shits,“ sagt ein New Yorker Philosophie-Professor dazu – und hat vermutlich Recht.

[zum Programm]

Der #ftoj17 dreht sich um die Fragen, die uns Journalistinnen und Journalisten nicht erst seit dem Wahlsieg von Donald Trump und dem Beginn des deutschen Wahljahrs beschäftigen:

  • Wie bringen wir Filterblasen zum Platzen?
  • Was können wir bewusst platzierten Unwahrheiten und Verzerrungen entgegensetzen?
  • Wie zivilisieren wir die Kommentarspalten?
  • Wie begegnen wir Nutzern, die uns mit Misstrauen entgegentreten?
  • Wie arbeiten wir unsere eigenen Sünden auf – beispielsweise den Hang zu Skandalisierung, Emotionalisierung und Intransparenz?

Kurz: Es geht um die Frage, wie wir unsere Aufgabe bewältigen – zu den Debatten einer aufgeklärten Öffentlichkeit beizutragen. Unsere Referentinnen und Referenten werden uns helfen, Antworten zu finden – darunter einer der profiliertesten Fake-Jäger, eine Psychologin, die uns erklärt, warum wir uns in der Welt der subjektiven Wahrheiten so wohl fühlen, und ein Propaganda-Forscher, der vorführt, was man mit Bots anstellen kann.

Wie kann ich teilnehmen?

Tickets kosten 90 Euro, ermäßigt 40 Euro – alle Details [hier].