Diemut Roether

Die Emotionsfalle – welche Mitschuld tragen wir Medien?

Diemut Roether: Die Emotionsfalle – welche Mitschuld tragen wir Medien?

Emotionalisierung, Oberflächlichkeit, Schnelligkeit statt Gründlichkeit – sind im Netz nur die Geister unterwegs, die wir riefen? Vortrag auf dem Frankfurter Tag des Online-Journalismus am 25.4.2017 im Hessischen Rundfunk: „Wahr ist, was gefällt? Journalismus in der Glaubwürdigkeitskrise“

Befeuere den Konflikt. Ein unfehlbares Rezept, mit dem Trolle und Propagandisten zahllose Facebook-Kommentarstränge vergiften, Themen ihren eigenen Spin geben, Zweifel schüren. Auch wenn der Einsatz dieser Techniken als Wahlkampf-Waffe ein Phänomen des Social-Media-Zeitalters zu sein scheint, erfunden wurden die Skandalisierungs-Techniken von den klassischen Medien. Andererseits: wenn Medien sich diesem Erbe selbstkritisch stellen, haben sie alle Mittel, giftigen Halbwahrheiten, Lügen und Ablenkungsmanövern zu begegnen.

Die Folien zum Vortrag [hier als PDF-Datei]. 

Diemut Roether

roether250x350studierte Journalistik, Deutsche Sprache und Literatur, Politik und Geschichte und Informationswissenschaften in Dortmund und Madrid. Von 1993 bis 2000 war sie Redakteurin bei ARD-aktuell. Seit Oktober 2002 ist sie Fachredakteurin für Medienthemen bei epd medien. Seit Juli 2009 leitet sie die Publikation als Verantwortliche Redakteurin. 2010 wurde sie mit dem Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik ausgezeichnet.